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Nach fünfjähriger Abstinenz fand in diesem Jahr wieder einmal ein Ausflug der Tischtennisabteilung statt. Terminiert war der Ausflug am ersten Septemberwochenende. Nachdem in den letzten Jahren immer der Besuch einer größeren Stadt und deren Sehenswürdigkeiten im Vordergrund stand, ging es diesmal ins beschauliche Zwiefalten in der Schwäbischen Alb.

Treffpunkt war, wie jedes Jahr, die Schozachtalhalle in Ilsfeld. Dort ging es am Samstag zu einer recht humanen Zeit um 8.00 Uhr los, was wir der relativ geringen Fahrzeit zu verdanken hatten. Wir hatten dieses Jahr 14 Teilnehmer, die bequem in einem gemieteten Kleinbus und einem Minivan Platz fanden. Eng wurde es nur für das Gepäck, denn es musste eine Menge Verpflegung für die hungrige und umso durstigere Meute an Tischtennisspielern mitgenommen werden.

Unser erstes Ziel an diesem Tag war Pfullingen. Dort sollte eine seit Jahren unerledigte Geschichte sein Ende nehmen – das Minigolfturnier. Vor fünf Jahren konnte es mangels eines geöffneten Platzes nicht ausgetragen werden. Alle Teilnehmer waren bereits sehr gespannt, mussten sich jedoch noch etwas gedulden.

Da der Verkehr flüssig lief, waren hatten wir noch genügend Luft uns vorher mit einem Weißwurstfrühstück, das im Kofferraum zubereitet wurde, zu stärken.

Nach der Einteilung der Teilnehmer in drei Gruppen und nachdem der Minigolfplatz vom Platzwart vom Laub befreit wurde, ging es endlich los. Hierbei zeigte sich, dass eine gute Hand-Auge-Koordination und Ballgefühl es wesentlich erleichtern den kleinen Ball in das Loch zu befördern. So zeigten wie auch beim Tischtennis eklatante Qualitätsunterschiede beim Einlochen, was sich dann auch im Ergebnis und der Anzahl der benötigten Schläge widerspiegelte. Kurzgesagt gewonnen hat Bernd, der nur fast halb so viele Schläge wie der letzte benötigte. Nach einer kleinen Siegerehrung wurde auf den Erfolg angestoßen.

Danach folgte die Weiterfahrt nach Zwiefalten, auf der der ein oder andere Zeit hatte mit seinem eher weniger erfolgreichen Auftritt auf dem Minigolfplatz fertig zu werden. Dort angekommen wurde unsere Unterkunft im Gasthof Post bezogen. Nachdem das Gepäck verstaut war, ging es auf eine kleine Wanderung durch Zwiefalten und zur Wimsener Höhle. Hierbei konnten die von der Fahrt etwas steifen Glieder und die schöne Natur bewundert werden, wobei besonders die Bäche durch ihr glasklares Wasser beeindruckten. An der Höhle angekommen wurde sich mal wieder gestärkt, dieses mal mit Landjägern und Brot. Nach einer kurzen Pause ging es wieder zurück nach Zwiefalten, wo wir in einem Fischzuchtbetrieb in die Kunst der Forellenzucht eingewiesen wurden. Nachdem wir das Ergebnis dieser Zucht in Form von ein paar kleinen Häppchen selbst einmal ausprobieren konnten, wurde es langsam Zeit für das Abendessen. Hierfür ging es in die Brauereigaststätte Klosterbräu, wo wir mit schwäbischen Spezialitäten und dem einheimischen Bier verwöhnt wurden.

Da der Abend bei manchen etwas länger geriet und die Nachtruhe bei dem ein oder anderen durch Schlafgeräusche des Zimmernachbarn gestört wurde, fiel der kulturelle Teil des Ausflugsprogramms aus. Die Besichtigung des Zwiefalter Münsters wurde zugunsten eines späteren Frühstücks ausgelassen. Dies war wahrscheinlich sehr sinnvoll, denn der anspruchsvollste Teil des Ausflugs sollte erst am Sonntagnachmittag folgen. Aus diesem Grund machten wir uns wieder auf den Rückweg. Unser Ziel war Fellbach, denn dort befindet sich ein Hochseilgarten. Bevor es jedoch ernst wurde, konnten wir uns noch ein wenig vom vorigen Abend erholen.

Grillen stand auf dem Programm. Hier konnte sich wieder einmal unser Meister am Grill Norbert beweisen und zauberte uns ein exzellentes Mittagessen. Gestärkt konnte nun die Herausforderung Hochseilgarten angegangen werden. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und dem Anlegen der Kletterausrüstung ging es mit einer Strickleiter auf die erste Ebene. Dort wurde sich über verschiedene Hindernisse von Plattform zu Plattform gehangelt, geklettert oder gesprungen. Nach der Bewältigung jedes Hindernisses auf der ersten Ebene folgte der Aufstieg auf die zweite über eine Art freihängende Treppe. Dort konnten sich dann die restlichen wackeren Kletterer austoben, die nicht schon vorher aufgegeben hatten. Hierbei musste der ein oder andere an seine körperlichen Grenzen gehen und war froh als es dem Ende des Klettergartens zuging und er abgeseilt wurde.

Sichtlich erschöpft ging es nun auf die Heimreise, wo wir auf dem Auensteiner Straßenfest den Ausflug ausklingen ließen.

Zum Schluss möchte ich mich beim Organisator des Ausflugs Bernd für ein Wochenende voller Spiel, Spaß und Unterhaltung bedanken und natürlich Norbert ohne dessen Grillkünste wir wahrscheinlich auf jedem Fest der Tischtennisabteilung aufgeschmissen wären.

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